weitere kleine Receiver von SM Electronics

October 12th, 2008

SM Electronics plant weitere platz- und energiesparende Receiver
[vo] Leipzig - Eine Receivergeneration mit Maßen unter 20 Zentimentern Breite und 3,5 Zentimetern Höhe befindet sich bereits “in den Startlöchern”. Das sagte Hauke Bunzel, Senior Produktmanager bei der SM Electronics GmbH, im Interview mit DIGITAL FERNSEHEN.

Insgesamt seien “Einstiegsmodelle nur noch knapp 20 Zentimeter breit und 3,5 Zentimeter hoch”. Der Hersteller SM Electronics bemüht sich, in der Receiverproduktion sparsam mit Resourcen umzugehen. Als Beispiel führt Bunzel an, dass sein Unternehmen das erste in Europa war, das das Slime-Line-Receiverformat 2003 auf den Markt brachte.

“Durch die Reduzierung der Gehäusegröße wurden Verpackungsmaterialien wie Pappe, Papier, Kunststoffe und Metalle um 30 Prozent reduziert.” Durch derartige Maßnahmen sei die Gerätegröße um 20 Prozent verringert worden.

@uelle: DF

PW mit neuen Digitalboxen ?

October 12th, 2008

[fp] München - Der Bezahlfernsehsender Premiere erwägt angeblich den Einsatz neuer Set-Top-Boxen.

Das Magazin “Focus” berichtete vorab, Premiere überlege, für den Empfang via Satellit nur noch von Premiere vermietete neue Digitalboxen freizuschalten.

Diese Geräte sollten auch hochauflösendes Fernsehen (HDTV) empfangen können. Gekaufte Receiver wären nicht mehr Premiere-tauglich. Ihre Besitzer müssten ein neues Modell mieten. Betroffen sein könnten Hunderttausende Kunden. Premiere habe einen Kommentar abgelehnt. (ddp)

@uelle: DF

Sat News Aktuell

October 10th, 2008

Sat News 10.10.2008

[goldi]

Action-Sender AXN zeigt „Sleeper Cell”
Darwin Al-Sayeed (Michael Ealy) ist der perfekte Mann für einen der schwierigsten Aufträge des 21. Jahrhunderts: Der gläubige Muslim ist verdeckter Ermittler beim FBI und erhält den Auftrag, in die Terrorzelle rund um Farik (Oded Fehr) einzudringen. So gerät er schnell in eine Gruppe unterschiedlich motivierter, radikaler Muslime aus aller Welt, die ihre Religion für politische Interessen instrumentalisieren. Wird er den geplanten Anschlag der Schläfer verhindern können? „Sleeper Cell” ist eine aktuelle TV-Serie, die einen differenzierten Blick auf ein politisch brisantes Thema gibt. Sowohl religiöser Fundamentalismus, als auch der US-amerikanische Krieg gegen den Terror wird kritisch beleuchtet. “Sleeper Cell” ist bereits für den diesjährigen “TV-Oscar”, den Golden Globe, nominiert. In Deutschland zeigt der Pay-TV-Sender AXN die Serie ab dem 10. Oktober um 20:15 Uhr.

Aus Radio Chiemgau und Untersberg Live wird Bayernwelle Süd Ost
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 9. Oktober 2008 den Zusammenschluss von Radio Chiemgau und Radio Untersberg Live befristet bis 31.05.2011 genehmigt. Das gemeinsame Programm heißt ab 1. Januar 2009 „Bayernwelle Süd Ost“.
Ebenfalls genehmigt wird die Zusammenarbeit der Anbieter Lokalradio Berchtes gadener Land GmbH & Co. „Untersberg Live“ KG und der Radio Chiemgau Programmanbieter GmbH & Co. KG mit je 50 % der Kapitalanteile in der neuen Anbietergesellschaft Radio Berchtesgadener Land & Chiemgau GmbH. Die bis herigen Spartenanbieter Radio Regenbogen Programmanbieter GmbH, Ensemble am Chiemsee Programmanbieter GmbH und Sankt Michaelsbund e.V. bleiben weiterhin als Spartenanbieter genehmigt.
Die Genehmigung erfolgt unter der Voraussetzung, dass die Anbietergesellschaft Radio Berchtesgadener Land & Chiemgau GmbH mit den Spartenanbietern neue Kooperationsverträge abschließt. Für die Verbreitung des gemeinsamen Programms der Anbieter Lokalradio Berch tesgadener Land GmbH & Co. Radio Untersberg Live KG und Radio Chiemgau Programmanbieter GmbH & Co. KG über die UKW-Frequenzen 88,2 MHz (Bad Reichenhall), 99,4 MHz (Traunstein), mit den zugewiesenen Füllsenderfrequenzen werden als neues Versorgungsgebiet die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein festgelegt.
Die Lokalnachrichten werden von Montag bis Freitag halbstündig von 06:30 bis 18:30 Uhr getrennt ausgestrahlt. Es wird somit jeweils eigene Lokalnachrichten für die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein geben. Das bisher von beiden Sendern ausgestrahlte Oldie-Based (Soft) AC-For mat wird beibehalten. Das eigenproduzierte Programm wird wochentags mindestens 13 Stunden umfassen. Für das Wochenende sind 12 Stunden eigenproduziertes Programm vorgesehen (Samstag 5 Stunden/Sonntag 7 Stunden). In der verblei benden Zeit wird das BLR-Zulieferprogramm übernommen.

Lokalsender münchen2 übernimmt Programmfenster von DMAX
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 9. Oktober 2008 folgende Programmänderungen bei münchen.tv und münchen2 für ein Jahr genehmigt: münchen2 wird täglich in der Zeit von 19:15 bis 00:15 Uhr das Programmangebot des nationalen Fernsehanbieters DMAX über nehmen. Hinzu kommt eine neue lokale News-Schiene mit dem Titel „München am Mittag“, die von Montag bis Freitag jeweils von 13:00 bis 15:00 Uhr auf münchen2 ausgestrahlt wird.
Durch die Veränderungen auf münchen2 müssen auch die Sendeplätze von afk tv und der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (ABM) verändert werden. afk tv wird demnach in Zukunft im Programm von münchen.tv von Montag bis Samstag jeweils von 16:00 bis 17:00 Uhr und Montag von 23:00 bis 00:00 Uhr ausgestrahlt. Das Programm von ABM wird zukünftig bei münchen.tv jeweils Donnerstag von 15:00 bis 16:00 Uhr sowie Sonntag von 11:00 bis 12:00 Uhr und 16:00 bis 17:00 Uhr verbreitet.

BLM genehmigt Internet-TV für Oberfranken
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 9. Oktober 2008 das Internetfernseh-Angebot der süc/dacor GmbH für vier Jahre genehmigt. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt des Angebots auf einer lokalen Berichterstattung aus den Städten und Gemeinden Coburg, Bamberg, Kronach, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg. Durch die meinungsrelevanten Programminhalte ist das Angebot als Rundfunk zu qualifizieren. Abrufbar sind die Angebote über die Internetadresse www.itv.franken.de sowie über lokale Ableger. Technisch möglich sind bis zu 10.000 zeitgleiche Zugriffe auf das Angebot. Eine Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der genehmigten lokalen/regio nalen Fernsehangebote und Fernsehfenster im Versorgungsgebiet (hier: TV Ober franken) wird aufgrund dieser Beschränkung nicht geprüft

Lizenz für Radio von Sankt Michaelsbund
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 9. Oktober 2008 ein Internetradio-Angebot des Sankt Michaelsbund Mediendienste e.V. für vier Jahre genehmigt. Das kirchliche Angebot wird im Auftrag des Erzbistums München und Freising erstellt. In einer ersten Phase sind pro Woche zwei bis drei Stunden originäres Programm geplant, u.a. aktuelle und täglich wechselnde Rubriken mit einer Gesamt dauer von ca. 15 Minuten. Dazu kommen Nachrichten aus dem Erzbistum München und Freising, Welt- und Deutschlandnachrichten (bezogen von der BLR) sowie Nachrichten aus dem Vatikan und der Weltkirche (bezogen von Radio Vatikan), Lesungen aus dem Tagesevangelium, Verkündigung und der Wetterbericht für die Region.
Die Zahl der gleichzeitig potenziell möglichen Nutzer des Angebots ist unbegrenzt. Es werden für den Anfang mehr als 1.000 regelmäßige Nutzer vor allem aus dem kirchlichen Bereich erwartet. Das Programm wird aus Mitteln des Sankt Michaels bundes finanziert. Werbung ist nicht vorgesehen, Sponsoring nur in geringem Umfang, etwa bei Preisrätseln oder bei der Mitfinanzierung von Veranstaltungen

Russland will Navigationsnetz GLONASS vor Galileo in Betrieb nehmen
Russland will sein globales Navigationsnetz GLONASS wird voraussichtlich früher als das europäische Konkurrenzprojekt Galileo in Betrieb genommen. “Wir haben die Europäer in dieser Hinsicht bereits überholt. Ich bin sicher, wir stellen unser Satellitennavigationssystem schneller als in Europa auf”, sagte Regierungschef Wladimir Putin laut einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA Novosti am Donnerstag bei einem Treffen mit Fraktionsmitgliedern der Kommunistischen Partei. Für diese Zwecke seien über 30 Milliarden Rubel (über 800 Millionen Euro) zusätzlich bereitgestellt worden.
An 2009 soll das GLONASS-Netz bereits fähig sein, die Navigation auf Russlands Territorium zu sichern. Ab 2010 ist es voraussichtlich weltweit einsatzbereit. Dem System gehören dann 24 Satelliten an. Die Entwickler versprechen, dass dieses Netz von seiner Präzision her das US-Navigationssystem GPS übertrifft.

Astra-Chef fordert Kabelnetzbetreiber zu schnellerer Digitalisierung auf
Der Chef des Satellitenbetreibers SES Astra, Ferdinand Kayser, hat die Kabelnetzbetreiber der Netzebene 4 aufgefordert, die Digitalisierung in ihren Netzen zu forcieren. “Es geht darum zu vermeiden, in die Mühle zwischen Telcos und NE3-Betreibern zu kommen”, sagte Kayser laut einem Bericht des Branchendienstes “Digitalmagazin.info” am 8. Oktober auf dem FRK-Kabelkongress in Leipzig. Es sei besser, rechtzeitig zu handeln und nicht bis zur Analogabschaltung zu warten.
Er räumte allerdings laut dem Bericht ein, dass die Finanzierung schwierig sei – insbesondere mit Hinblick auf die Aufrüstung der Kabelkopfstellen und die Ausstattung der Kabelhaushalte mit Digitalreceivern. Um eine Digitalisierung des Kabels voranzutreiben, müsse Must carry (verpflichtende Einspeisung von bestimmten Programmen) überwunden und das Programmangebot ausgebaut werden. Jeder Kabel-Haushalt sollte mit mindestens einem Digitalreceiver ausgestattet werden, um sich rechtzeitig gegen Wettbewerber zu positionieren, so der Astra-Chef, hieß es in dem Bericht weiter

Big L gibt Satellitenverbreitung auf
Der britische Radiosender Big L hat seine Satellitenverbreitung auf Satellit Eurobird 1, 28,5° Ost aufgegeben und sendet derzeit nur noch als Internet-Radio weiter. Vor einigen Wochen wurde bereits die Verbreitung über einen Mittelwellensender in den Niederlanden eingestellt. Der Sender, der vorwiegend Oldies spielt, ist in Tradition des ehemaligen gleichnamigen Seesenders Radio London - the Big L on Air gegangen.

Neues Musikfernsehen auf Popkomm vorgestellt
Mit einem neuen Internetportal will die Musikbranche das Musikfernsehen wiederbeleben. Unter www.putpat.tv soll es, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, künftig möglich sein, wie früher bei MTV oder VIVA rund um die Uhr Musikvideos zu sehen und zu entdecken - und das persönlich auf den Nutzer zugeschnitten (SatelliFax berichtete vorab).
Jeder Musikfan könne seinen persönlichen Kanal sehen, nach Genre oder Stimmung sortiert, erklärten die Macher von putpat.tv am Donnerstag auf der Musikmesse Popkomm. Wie beim normalen TV gebe es Werbespots zwischen den Videos, für den Nutzer sei das Angebot gratis. Allerdings gibt es noch kein fertiges Portal mit tausenden Videoclips, sondern nur eine Testversion. Wer sie ausprobieren möchte, muss sich zunächst registrieren.
Die Branche setzte laut dpa große Hoffnungen in das neue Angebot. “Wir alle lieben Videoclips, wegen ihrer künstlerischen, aber auch wegen ihrer ökonomischen Qualität”, sagte der Chef des Bundesverbandes Musikindustrie, Dieter Gorny, der vor 15 Jahren den deutschen Musiksender VIVA gegründet hatte. Doch heute sehe man kaum noch Videoclips, das Musikfernsehen sei praktisch tot.

satnews.de

Satnews Aktuell

October 9th, 2008

Sat News 09.10.2008

[goldi]

RTL und Sat.1 fordern Merkel und Steinmeier zu Kanzlerduell auf
Seit dem 7. September 2008 steht fest, dass Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 Konkurrenten im Wettstreit um das Bundeskanzleramt sein werden. Sat.1 und RTL haben die Bundeskanzlerin und den Außenminister zur Teilnahme an den “TV-Duellen 2009″ eingeladen. Angedacht sind zwei Duelle: eines, das gemeinsam von Sat.1 und RTL ausgestrahlt wird, und eines gemeinsam von ARD und ZDF. Erfahrungsgemäß können in der doppelten Sendezeit nicht nur mehr Themen aufgenommen und diskutiert werden, die Teilnehmer können ihre Positionen auch sehr viel intensiver darstellen. Die Ausstrahlung soll ca. einen Monat vor der Wahl erfolgen.
Im Jahr 2002 wurden mit den beiden Duell-Sendungen jeweils ca. 15 Millionen Zuschauer erreicht (in der Summe also rund 30 Millionen), das einzelne Duell 2005 kam bei allen vier Sendern zusammen auf ca. 20 Millionen. Im Dialog mit den öffentlich-rechtlichen Sendern wird außerdem angestrebt, ein gemeinsames Studio zu bauen.

Digitalpaket TOPP startet mit 14 Sendern - 1,89 Euro monatlich
Das neue Digitalpaket TOPP soll monatlich 1,89 Euro pro Digitalkunde kosten. Das berichtet der Branchendienst Digitalmagazin.info. Das neue TV-Senderpaket für unabhängige Kabelnetzbetreiber umfasse zum Start am 8. Oktober 14 digitale Fernsehkanäle. Dabei handele es sich im Einzelnen um Anixe SD/Lastminute, equi8, Die Neue Zeit TV, EWTN Deutschland, Kuren & Wellness TV, Luxe TV, RTL Shop, Tier TV, TIMM, TRU TV, TW1, Voyages, XX Home und Yavido, wie der Branchendienst am Vorabend des 11. Leipziger Kabelkongresses erfuhr. Die Sender würden über die Astra-Position 31,5° Ost bezogen, an den Kopfstellen entschlüsselt und für die Kabelkunden unverschlüsselt eingespeist, hieß es.
Nach dem offiziellen Start von TOPP während des Kabelkongresses soll das Angebot künftig erweitert werden. So gebe es etwa Pläne, einen “innovativ-experimentellen Digitalsender” zu integrieren – dieser soll über eine offizielle Ausschreibung gefunden werden. Bis zum Jahr 2012 rechnet der Veranstalter laut Digitalmagazin mit einem Kundenpotenzial von 2,2 Millionen Haushalten.

VOX startet neue Event-Doku “Mein Restaurant”
In der neuen Event-Doku “Mein Restaurant” beim Privatsender Vox sollen Kandidaten in zwei Monaten eine eigene Gastronomie starten. “Mein Restaurant” startet am morgigen Freitag um 20.15 Uhr auf Vox startet. Die Jury besteht aus Fernsehkoch Tim Mälzer, Hotel- und Designexpertin Eva-Miriam Gerstner und Szene-Gastronom und Hotelbesitzer Christoph Strenger.

ARD und ZDF wollen 2010 Analog-Ausstrahlung auf Astra beenden
Im Rahmen einer Leipziger Medienveranstaltung gab der Digitalverantwortliche der ARD, Michael Albrecht, laut Medienberichten einen Termin für die Analogabschaltung der ARD-Signale bekannt. “Die ARD schaltet bis 31.12.2010 analog über Satellit ab”, so Albrecht laut einem Bericht des Branchendienstes “HD+TV online” gegenüber Kabelnetzbetreibern der Netzebene 4 am Mittwoch.
Auch für das ZDF sei dieser Abschalttermin denkbar und umzusetzen, erklärte der Justitiar des ZDF, Carl Eugen Eberle laut des Bercihts. Er beschwöre dazu mit Blick auf die großen Privaten eine “konzertierte Aktion” und eine “vernünftige Information der Zuschauer”. 2,5 Jahre seien für Kommunikation und Marketing des Abschalttermins “ausreichend”, sagte Albrecht. Die frei werdenden Kapazitäten auf Astra wollten ARD und ZDF für die Übertragung von HDTV nutzen, hieß es weiter.

Comedy-Stars bei radio NRW
Am kommenden Wochenende können sich die Hörer der NRW-Lokalradios auf zwei hochkarätige Gäste freuen: Denn Star-Comedian Atze Schröder und der weltbekannte Medienkünstler Andree Verleger werden bei den NRW-Lokalradios zu Gast sein und in ausführlichen Interviews viel Unterhaltsames und Interessantes berichten.
Am Samstagnachmittag, 11. Oktober 2008, sorgt Atze Schröder in der Sendung „Peppers – Das Comedy-Camp“ mit seinem unverwechselbaren Ruhrpott-Charme für mächtig Wirbel in der Comedyshow. Gastgeber und Moderator Jürgen Bangert freut sich schon sehr auf einen verbalen Schlagabtausch mit seinem Comedy-Kollegen, bei dem mit Sicherheit die Lachmuskulatur auf Hochtouren laufen wird. Atze Schröder, der nach eigenen Aussagen bei den NRW-Lokalradios seine zweite Heimat gefunden hat, wird natürlich ausführlich von den Dreharbeiten seines aktuellen Kinofilms „U-900“ erzählen.

Sat.1 krempelt Vorabend um
Der Privatsender Sat.1 krempelt den Vorabend um. Zunächst zeigt der Sender “Sat.1 - das Magazin” um 18 Uhr. Die bisher quotenschwacdhe Telenovela “Anna und die Liebe” läuft statt um 19 Uhr künftig ab 18:30 Uhr und damit in direkter Konkurrenz zum “Marienhof” in der ARD. “Lenßen & Partner” sowie “K11 - Kommissare im Einsatz” folgen zwiswchen 19 bis 20 Uhr.

Gerichte sehen Internetpiraterie im Netz nicht als Bagatelle: ein Album genügt
Viele Gerichte sehen den illegalen Download von Musik, Hörbüchern oder Filmen aus Tauschbörsen nicht als Bagatelle. Das zeigen die ersten Erfahrungen mit dem Anfang September in Kraft getretenen Gesetz zur „Verbesserung der
Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums“, das Musik- und Filmproduzenten oder Verlagen erstmals die Möglichkeit eröffnet, ausschließlich und auf direktem Wege zivilrechtlich gegen Internetpiraterie vorzugehen. Voraussetzung für die Verfolgung von Tauschbörsendelikten ist dabei, dass ein Richter dem Provider gestattet, dem Rechteinhaber, unter Verwendung von Verkehrsdaten, Name und Anschrift des Anschlussinhabers mitzuteilen, über dessen Internetzugang die Rechtsverletzung begangen wurde. Allein 2007 wurden in Deutschland unter anderem über 300 Millionen Songs illegal aus dem Internet heruntergeladen. Auf einen legalen kommen damit rund zehn illegale
Downloads. Richter der Landgerichte in Köln (28 AR 6/0cool , Bielefeld (4 O 328/0cool , Oldenburg (5 O 2421/0cool , Frankfurt a.M. (2-06 O 534/0cool und Nürnberg (3 O 8013/0cool sehen bereits das Anbieten von einem Musikalbum oder Hörbuch als ausreichend, betroffenen Musikfirmen oder Verlagen die Abfrage der hinter den IP-Adressen stehenden Klardaten der Anschlussinhaber (sogenannte Verkehrsdaten) zu erlauben. Damit wird der im Gesetz gewählte Begriff des „gewerblichen Ausmaßes“ als Voraussetzung zur Erteilung von Auskünften bewusst niedrigschwellig ausgelegt. Das LG Oldenburg geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht bereits in der Nutzung einer Musiktauschbörse ein Indiz dafür, dass der Rahmen des Privaten „endgültig“ überschritten sei. Von Providern wurden ebenfalls erste Auskünfte zu Anschlussinhabern erteilt. Diese müssen jetzt mit Schadensersatzforderungen sowie nicht unerheblichen Gerichts- und Anwaltskosten rechnen.
„Viele Zivilrichter scheinen das Problem illegaler Downloads höher zu bewerten als einige Staatsanwälte, die seit Sommer die Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen bei Fällen von Internetpiraterie verweigern“, sagte Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie in Berlin. „Niemand, der illegal Songs, Hörbücher, Filme, Games oder Software im Internet anbietet oder herunterlädt, darf sich sicher fühlen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins Deutscher Buchhandel. Statt straf- oder zivilrechtlicher Verfolgung würde die Kreativwirtschaft allerdings Lösungen wie in Frankreich oder England bevorzugen, bei denen Internetpiraten zunächst eine Warnung ohne juristische Konsequenzen erhielten. Dafür sei aber die Mitwirkung der Provider notwendig, die dazu bisher wenig Bereitschaft zeigten.

Solaris Mobile reicht Antrag bei EU ein
Die in Dublin ansässige Solaris Mobile hat bei der EU Kommission einen umfassenden Antrag als Antwort auf ein Auswahlverfahren der Kommission für Betreiber europaweiter mobiler Satellitenkommunikationsdienste eingereicht. Dies meldete das Unternehmen heute.
Mit dem Antrag reagiert Solaris Mobile auf ein von der EU-Kommission initiiertes und koordiniertes Auswahlverfahren. Erfolgreiche Antragsteller sollen die Möglichkeit erhalten, innovative mobile Dienste, wie den Empfang von Mobilfernsehen, schnelle Datenübertragungen, öffentliche Sicherheit, Katastrophenhilfe und Telemedizin über Satellit in allen 27 Mitgliedsländern der Europäischen Gemeinschaft bereitzustellen. Wo es erforderlich ist, können Betreiber darüber hinaus ergänzende terrestrische Netze nutzen.
Steve Maine, CEO Solaris Mobile, sagte dazu: “Wir geben unseren Antrag im freudigen Bewusstsein ab, an einem Verfahren teilzunehmen, das eine grundlegende neue Entwicklung für die mobile Kommunikation in Europa einleitet. Der Zeitpunkt passt hervorragend zu unseren Investitionen und der im Jahr 2006 bestellten S-Band Satellitennutzlast bei Thales Alenia Space in Frankreich. Solaris Mobile befindet sich in der einmaligen Lage, schon 2009 mobile Satellitendienste anbieten zu können, die modernste mobile Netzwerke fördern und innovative Dienste für Verbraucher über Europa hinweg ermöglichen. Und dies schon lange vor dem von der Kommission gesetzten Endtermin im Jahr 2011. Wir freuen uns nun darauf, unsere Arbeit mit europäischen Verbrauchern, Regulierungsbehörden, Netzwerkbetreibern, Verkäufern von Ausrüstungen und Lösungen, Automobilherstellern sowie den Anbietern von Inhalten und Diensten fortzusetzen, um diese Vision innerhalb der kommenden zwölf Monate Realität werden zu lassen.“

Sat Kompakt

Fox Turk wechselt Frequenz
Der Sender Fox Turk wechselte auf Eurobird 3, 33° Ost, von 11.111 GHz horizontal auf 11125 GHz hor4izontal (SR 2.900, FEC 3/4): Gesendet wird unverschlüsselt.

Napoli Nova testet auf Hotbird
Mit Napoli Nova testet ein neuer italienischer TV-Sender auf Hotbird, 13° Ost, 11.200 GHz vertikal (SR 27.500, FEC 5/6).

satnews.de

dementie von ARD Analog Signal Abschaltungstermien unbekannt

October 9th, 2008

(ar) Die ARD hat Medienberichte dementiert, wonach der Sender seine analogen Ausstrahlungen über Satellit bereits Ende 2010 einstellen will.

Verschiedene Branchendienste hatten am Mittwoch und Donnerstag eine Aussage von Michael Albrecht auf einer Medienveranstaltung des Kabelverbands FRK in Leipzig zitiert, wonach die ARD ihre analogen Satellitensignale auf Astra 19,2 Grad Ost zum 31. Dezember 2010 abschalte. Dabei handele es sich um eine verkürzte und insofern nicht korrekte Wiedergabe, teilte die ARD-Pressestelle am Donnerstagnachmittag auf Anfrage der SAT+KABEL mit.

Richtig sei vielmehr, dass die ARD einen Switch-off-Zeitraum Ende 2010/Anfang 2011 ins Gespräch gebracht habe, um so, wie auch in der Diskussionsrunde vorgetragen, die notwendigen Abstimmungsprozesse mit den Marktteilnehmern anzuregen. Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff hatte ein gemeinsames Vorgehen der öffentlich-rechtlichen und der kommerziellen Programmveranstalter bereits Ende August auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin angeregt und einen runden Tisch vorgeschlagen, um das weitere Vorgehen gemeinsam abzustimmen (SAT+KABEL berichtete).

Die Gespräche würden dabei nicht nur zwischen den Programmveranstaltern geführt, betonte der Sender. Auch die Infrastrukturbetreibern wie Astra und die Kabelnetzbetreibern der Ebenen 3 und 4 würden in die Entscheidung eingebunden, ihre Interessen angemessen zu berücksichtigen. Erst im Zuge dieser Abstimmung werde sich dann herauskristallisieren, zu welchem konkreten Zeitpunkt die seit 1997 bestehende Simulcastverbreitung der Satelliten-Rundfunksignale zu Gunsten der ausschließlich digitalen Satelliten-Verbreitung beendet werden könne, sagte ARD-Kommunikationsleiterin Brigitte Busch der SAT+KABEL.

@uelle: SK

Murdoch räumt bei PW weiter aus Info Update

October 9th, 2008

(Michael Friedrich) Medienmogul Rupert Murdoch macht Tabula Rasa beim Bezahlsender Premiere. Das erste Opfer von Murdochs Aufräumaktion wurde vor wenigen Wochen der glücklose Vorstandschef Michael Börnicke. Nach anhaltend schlechten Zahlen musste er seinen Hut nehmen. Murdoch, der immerhin ein Viertel der Aktien kontrolliert, installierte seinen Vertrauten, den News-Corp-Manager Mark Williams auf dem Chefsessel. Der machte sich mit Hochdruck ans Werk, wälzte die Bücher, sprach mit den verbliebenen Premiere-Managern und lässt seitdem kaum einen Stein auf dem anderen. Vergangene Woche strich er die geschönten Kundenzahlen der vergangenen Jahre radikal zusammen und kündigte einen Verlust für 2008 an. Finanzvorstand Alexander Teschner nahm seinen Abschied. Am Mittwoch folgte ihm Vertriebsvorstand Oliver Kaltner, der erst seit Juli im Amt war.

Williams korrigierte die Zahl der Abonnenten um fast eine Million nach unten, ein Gutteil entpuppte sich schlicht als Karteileichen. Dies sei eine neue Klassifizierung, “die derjenigen von anderen erfolgreichen Pay-TV-Unternehmen entspricht”, hieß es knapp. Es bleiben gut 2,4 Millionen direkte Abonnenten sowie knapp 1,2 Millionen Kunden über diverse Partner. Noch im Sommer hatte Börnicke von 10 Millionen möglichen Kunden bis 2012 gesprochen. Damals meldeten aber bereits der eine oder andere Premiere-Mitarbeiter leise Zweifel an Börnickes Prognosen an. Weniger freundliche Stimmen sprachen von “Luftschlössern” und “utopischen Businessplänen”.

Abrechnung mit der Vergangenheit - kein Gewinn seit 2005

Die neue Ehrlichkeit ist auch eine Abrechnung mit der Vergangenheit. Die Vergangenheit, das ist vor allem der frühere Chef Georg Kofler. Kofler hatte 2002 bei Premiere das Ruder übernommen und den Sender nach der Sanierung 2005 an die Börse gebracht. 2005 war aber auch das Jahr, in dem der Sender das erste und bislang einzige Mal einen Gewinn machte. Seitdem fuhren die Münchner rote Zahlen ein. Der Aktienkurs kannte folglich fast nur eine Richtung: nach unten. Gestartet bei rund 30 Euro bekamen die Anleger für eine Premiere- Aktie zuletzt gerade mal 2,54 Euro. Kofler hatte sich aber bereits vor gut einem Jahr bei Premiere verabschiedet und an Börnicke übergeben. Seine Aktien hatte er zuvor versilbert.

Koflers Verdienste bei der Sanierung des Unternehmens seien zwar unbestritten, hieß es in der Branche, sein Image als Wunderknabe der Medienbranche habe aber Kratzer abbekommen. Aktionärsschützer werfen ihm vor allem vor, bei der Vergabe der Bundesliga-Rechte 2005 zu hoch gepokert zu haben. Kofler war im Ringen um mehr Exklusivität für seinen Sender auf Konfrontationskurs zur Deutschen Fußball Liga (DFL) gegangen und hatte verloren. Den Zuschlag erhielt der Nobody arena. Viele Abonnenten wanderten ab. “Kofler hat gezockt und sich abgesetzt”, moniert ein Kenner des Unternehmens.

Anwälte prüfen Schadenersatzklagen - Ex-Vorstand Kofler tritt nach

Ungeachtet des Imageverlustes könnten die Vorfälle bei Premiere aber noch weitere Konsequenzen haben. Die Börsenaufsicht BaFin will die Vorgänge in München unter die Lupe nehmen. “Wir werden eine routinemäßige Analyse einleiten, um zu prüfen, ob Anhaltspunkte für Verstöße gegen kapitalmarktrechtliche Bestimmungen vorliegen”, sagte eine BaFin-Sprecherin am Donnerstag. Anwälte prüfen Schadenersatzklagen wegen mutmaßlich irreführender Angaben zu den Abonnentenzahlen. Ein Sprecher von Premiere wollte dies zunächst nicht näher kommentieren. Vorrang habe im Augenblick die neue Strategie, hieß es lediglich.

Kofler selbst hatte bereits am Wochenende betont, die Finanz-Abschlüsse des Bezahlsenders seien in den vergangenen Jahren immer korrekt gewesen (SAT+KABEL berichtete). Im Umgang mit Abonnentenzahlen gebe es aber zwei Strategien. Entweder “viele Kunden mit einem geringen durchschnittlichen Pro-Kopf-Umsatz zu gewinnen” - dafür habe er sich entschieden - oder “wenige Kunden mit einem hohen Pro-Kopf-Umsatz auszuweisen”. Dies sei offenbar die Philosophie des neuen Managements, sagte er dem Nachrichtenmagazin “Focus”.

@uelle: SK

Börsenaufsicht kümmert sich um Premiere

October 9th, 2008

[rk] München/Bonn - Nach dem Bekanntwerden überhöhter Abonnentenzahlen beim Bezahlsender Premiere nimmt die Börsenaufsicht BaFin die Vorgänge unter die Lupe.

“Wir werden eine routinemäßige Analyse einleiten, um zu prüfen, ob Anhaltspunkte für Verstöße gegen kapitalmarktrechtliche Bestimmungen vorliegen”, sagte eine BaFin- Sprecherin am Donnerstag in Bonn. Dies werde einige Wochen in Anspruch nehmen. Erst danach werde entschieden, ob eine formelle Untersuchung eingeleitet wird. Premiere wollte sich dazu nicht äußern und verwies auf die BaFin.

Das Unternehmen hatte die eigenen Angaben zur Kundenzahl um rund ein Fünftel gesenkt und einen operativen Verlust für das laufende Geschäftsjahr angekündigt. Der Premiere-Aktienkurs war angesichts der Nachrichten zeitweise um gut die Hälfte eingebrochen. Erst am Vorabend hatte ein weiteres Vorstandsmitglied des Abosenders seinen Hut genommen. Der für Marketing und Vertrieb zuständige Vorstand Oliver Kaltner legte seinen Posten nach nur drei Monaten im Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Über die näheren Hintergründe wurde nichts bekannt. Wenige Tage zuvor war bereits Finanzvorstand Alexander Teschner gegangen.

Die Wirtschaftszeitung “Euro am Sonntag” hatte unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, die Vorgänge könnten auch juristische Konsequenzen nach sich ziehen. “Die Anwälte werden sich mit den Vorgängen beschäftigen”, zitierte “Euro am Sonntag” die Kreise. Dabei gerate auch der Aufsichtsrat ins Blickfeld. Ein Premiere-Sprecher wollte dies nicht kommentieren. (dpa)

@uelle: DF

Sat News Aktuell

October 8th, 2008

[goldi]

Landesmedienanstalten verabschieden Eckdaten für neue Gewinnspielsatzung
Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten hat Regeln für Gewinnspiele im Fernsehen und im Radio auf den Weg gebracht, die die Verbraucher in Zukunft maßgeblich vor unseriösen Angeboten schützen sollen. Bei Verstößen drohen den TV- und Radioveranstaltern in Zukunft Geldbußen bis zu 500.000 Euro. „Mit dem Entwurf der Gewinnspielsatzung wollen wir schwarzen Schafen einen Riegel vorschieben, die mit zum Teil unseriösen Methoden den Verbrauchern das Geld aus der Tasche ziehen. Gleichzeitig sollen aber Gewinnspiele im Radio und Fernsehen nach wie vor möglich sein“, so der Vorsitzende der ZAK, Thomas Langheinrich.
Vor allem Kinder und Jugendliche sollen nach dem Willen der Landesmedienanstalten und des Gesetzgebers in Zukunft ganz besonderen Schutz vor Abzock-Spielen erhalten, die deren Leichtgläubigkeit und Unerfahrenheit ausnutzen. So dürfen nach dem Entwurf der Satzung Minderjährige in der Regel nicht mehr an Gewinnspielen teilnehmen. Auch sollen im Fernsehen und im Radio Gewinnspiele und -sendungen verboten sein, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten. Ausgenommen sind dabei Gewinnspiele, die unentgeltlich sind. das heißt, bei denen nur die reinen Telefonkosten in Rechung gestellt werden.
Für mehr Transparenz soll eine generelle Veröffentlichung der Teilnahmebedingungen und Spielregeln sorgen. Übermäßige Mehrfachteilnahme der Mitspieler soll u.a. durch Kostenbegrenzung verhindert werden. Der Entwurf der Gewinnspielsatzung beinhaltet zudem eine verschärfte Informationspflicht der Teilnehmer über Gewinnchancen und weitreichende Auskunfts- und Vorlageverpflichtungen der Veranstalter gegenüber den zuständigen Aufsichtsbehörden.
„In den nächsten Wochen können TV- und Radioveranstalter und deren Verbände Stellung beziehen. Die Chancen sind groß, dass auf Grund der Anhörung die Gewinnspielsatzung noch in diesem Jahr gemeinsam mit der Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) abschließend beraten und durch die Landesmedienanstalten verabschiedet werden kann“, skizziert Langheinrich die Marschroute.
Der am 1. September in Kraft getretene 10. Rundfunkstaatsvertrag beauftragt die Landesmedienanstalten, eine Gewinnspielsatzung für Fernsehen und Radio zu erlassen. Damit ist zum ersten Mal auch eine gesetzliche Grundlage dafür geschaffen, dass Verstöße von den Landesmedienanstalten auch geahndet werden können.

Eutelsat KabelKiosk bekommt Verstärkung
Der Eutelsat KabelKiosk hat zwei neue Mitarbeiter. Matthias Schwankl verstärkt als Senior Produktmanager Digital/Interactive TV and Services das Team des KabelKiosk Eutelsat. Er wird in dieser neu geschaffenen Position die Partner des KabelKiosk bei der Entwicklung und Markteinfhrung neuer Dienste und Produkte rund um HDTV, VoD, Interaktivität und IPTV unterstützen. Schwankl war zuvor in der strategischen Marketingberatung und für führende CE-Hersteller im Bereich Digital-TV und Digital Entertainment tätig.


Classica HD vorerst nur bis Ende Oktober auf Astra

Der aktuell über den Astra HD-Demo-Kanal via Satellit frei empfangbare HDTV-Sender “Classica HD” wird nur noch bis Ende Oktober sein tägliches Klassikangebot fortführen. das berichtet der Branchendienst Area DVD. Das Programm startet jeweils Abends um 19 Uhr mit verschiedenen Klassik- und Opern-Programmen. Eine genaue Programmübersicht gibt es unter
Für das kommende Jahr plant Unitel - wie SatelliFax berichtete - den Start eines eigenen Klassik-Pay-TV-Senders in HDTV. Gespräche mit Premiere, wo bereits eine PAL-Version von “Classica” abonniert werden kann und anderen Pay TV-Anbietern im In- und Ausland sollen bereits laufen.


Aus für Radsport bei ARD und ZDF?

Sowohl ARD und ZDF diskutieren, die Berichterstattung über den Radsport einzustellen. Das berichtet die Nachri9chtenagentur dpa. Die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender hätten zwar bereits über die Europäische Rundfunk-Union EBU neue Verträge für die Tour de France bis 2011, doch darin sind auch verschiedene Klauseln für den Ausstieg enthalten.


Campus FM sendet für ganz Duisburg

Das Studentenradio Campus FM ist jetzt in ganz Duisburg zu hören. Gesendet wird auf der Frequenz 104,5 MHz mit zunächst 40 Watt. In den nächsten Wochen soll die Leistung auf 200 Watt erhöht werden, dann dürfte auch ein Empfang in den Nachbarstädten möglich werden. Campus FM war bisher in Diusburg nur mit schwacher Leistung auf dem Universitätsgelände direkt hörbar. Darüber hinaus wird in Essen auf 105,6 MHz gesendet.

Polen: Radio Maryja baut Handynetz auf
Der umstrittene polnische Privatsender “Radio Maryja” baut ein eigenes Handynetz mit dem Namen “In der Familie” auf. Als Partner gewann Senderchef P. Tadeusz Rydzyk den neuen Mobilfunkanbieter “CenterNet”, wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Tageszeitung “Gazeta Wyborcza” berichtete. Über das Handynetz soll man demnach kostenlos bei der Radiostation und dem dazugehörigen Fernsehsender “TV Trwam” anrufen können. Für das Mobilfunknetz wolle man gezielt katholische Kunden gewinnen, meldete “Radio Maryja”. Rydzyks Stiftung “Lux Veritatis” habe den Vertrag bewusst mit einem Unternehmen abgeschlossen, das polnische Wurzeln habe und dessen Kapital zu 100 Prozent polnisch sei.

KabelKiosk mit RTL - Verhandlungen mit ProSiebenSat.1
Die Sender der RTL Group bereichern ab sofort das Angebot des Eutelsat KabelKiosk, die verhandlungen mit ProSiebenSat.1 sollen sich in der Endphase befinden. das berichtet der Branchendienst “Digitalmagazin.info”. Geschäftsführerin Martina Rutenbeck kündigt hier auch ein attraktives HDTV-Paket für 2009 ein. Auch die Vermarktung des Pakets an Satelliten-Direktempfänger über den Satelliten Eurobird 9, 9° Ost sei eine Option.

Astra 1M startet am 31. Oktober
Der Satellitenbetreiber SES Astra hat heute bekannt gegeben, dass der Launch seines neuen Satelliten Astra 1M vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan für den 31. Oktober 2008 vorgesehen ist. Astra 1M wird mit einer Proton Breeze M-Trägerrakete von International Launch Services (ILS) gestartet und ist der siebte Astra-Satellit, der mit einer Proton-Trägerrakete ins All gebracht wird.
Der Satellit wurde von EADS Astrium gebaut und basiert auf der Eurostar E3000-Plattform. Er wird auf der Hauptorbitalposition 19,2° Ost von SES Astra positioniert, von wo er ganz Europa abdecken wird. Über Astra 1M sollen vor allem Dienste für den Satellitendirektempfang (Direct-to-Home) angeboten werden. Dazu gehört auch das hochauflösende Fernsehen (HDTV). Der Start von Astra 1M ermöglicht es SES Astra, andere Satelliten auf die zunehmend wichtige Orbitalposition 23,5° Ost zu verschieben.
Ferdinand Kayser, President und CEO von SES Astra, sagte: „SES und das Proton-Launchteam sind sehr erfahrene Partner. Seit dem Start von Astra 1F mit Proton im Jahr 1996 haben wir eine starke und zuverlässige Geschäftsbeziehung mit ILS und Khrunichev aufgebaut. Wir zählen auf die kontinuierliche Unterstützung unseres Launchpartners und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Launchteam während des anstehenden Starts.

em24 vor Start via Satellit
EuproMedia S.A., eine Mediengesellschaft luxemburgischen Rechts, die ihre Geschäftsaktivitäten an der Konvergenz von Medien und Technologien sowie der Interaktivität von TV und Internet ausrichtet, will einen Shoppingsender starten. Der Sendestart von em24 ist noch im Oktober 2008 vorgesehen. em24 kann digital über Astra, 19,2° Ost, 12.552 GHz vertikal (SR 22.000, FEC 5/6) europaweit in deutscher Sprache empfangen werden. Zudem stehen die Beiträge und der Onlineshop weltweit im Internet zur Verfügung.

KEK genehmigt Hustler TV und C-TV
Der Erotikkanal Hustler TV und der religiöse Sender C-TV sind von der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) als konzentrationsrechtlich unbedenklich eingestuft wurden. Hustler TV will als Pay-TV über Kabel und IPTV starten, C-TV unverschlüsselt über Astra, 19,2° Ost und Kabel.

Sat Kompakt

Beverly Hills TV wechselt Frequenz
Der britische Sender Beverly Hills TV wechselte auf Eurobird 1, 28,5° Ost, von 11.526 GHz vertikal nach 11.546 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 2/3). gesnedet wird weiter unverschlüsselt.

Christian Voice International schaltet ab
Der Sender Christian Voice International hat sein Programm über Hotbird, 13° Ost, 12.207 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4) abgeschaltet.

Neuer Satellit Astra 1M startet am 31. Oktober - Empfang von HDTV

October 8th, 2008

SES Astra startet neuen Satelliten

(jw) Der luxemburgische Satellitenbetreiber SES Astra plant den Start seines neuen Satelliten Astra 1M vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan für den 31. Oktober. Das teilte der Konzern am Mittwoch mit. Astra 1M wird mit einer Proton Breeze M-Trägerrakete gestartet und ist damit der siebte Astra-Satellit, der auf diese Weise ins All gebracht wird.

Auf 19,2° Ost positioniert

Der Satellit wurde von EADS Astrium gebaut und basiert auf der Eurostar E3000-Plattform. Er wird auf der Hauptorbitalposition 19,2° Ost von SES Astra positioniert, von wo er ganz Europa abdecken wird. Über Astra 1M sollen vor allem Dienste für den Satellitendirektempfang angeboten werden. Dazu gehört auch das hochauflösende Fernsehen (HDTV). Der Start von Astra 1M ermöglicht es dem Unternehmen, andere Satelliten auf die zunehmend wichtige Orbitalposition 23,5° Ost zu verschieben.

Die Satellitenflotte von SES Astra besteht gegenwärtig aus 14 Astra- und zwei Sirius-Satelliten, die zusammen mehr als 117 Millionen Satelliten- und Kabelhaushalte in Europa versorgen und 2.433 analoge und digitale Fernseh- und Radiokanäle übertragen.

@uelle: SK

Bundeskartellamt wurde von Matrixx zu Untersuchungen beauftragt…

October 8th, 2008

Matrixx beantragt Untersuchung beim Bundeskartellamt
[tm] Bonn/Liederbach – Der Set-Top-Boxen-Hersteller Matrixx Systems wird beim Bundeskartellamt eine Untersuchung wegen des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung beantragen.

“Wir kritisieren, dass die Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel Baden-Würtemberg sowie der Pay-TV-Anbieter Premiere einen freien Wettbewerb im Handel mit Set-Top-Boxen verhindern”, sagt Matrixx-Geschäftsführer Marcel Hofbauer.

Marcel Hofbauer

Über Kundenrückmeldungen hatte der hessische Hersteller von Receivern der Marke Nanoxx erfahren, dass die Kabelnetzbetreiber und der Pay-TV-Anbieter den Abschluss eines Abonnements ihres Angebotes verwehren, und zwar mit der Begründung, dass keine “Fremdgeräte” verwendet werden dürften. “Das stellt eine direkte Einschränkung des freien Wettbewerbs dar”, ist sich Hofbauer sicher. Um beim Bundeskartellamt die Sachlage darlegen zu können, werde mit Unterstützung von Rechtsexperten derzeit ein entsprechender Schriftsatz ausgearbeitet.

Die Set-Top-Boxen der hauseigenen Marke Nanoxx verfügen über zwei Common-Interface-Einschubfächer, so dass mit beispielsweise einem Alphacrypt-Modul der Zugang mittels einer abonnierten Smartcard technisch einwandfrei möglich ist. “Dieses CI-Modul beinhaltet auch einen PIN-gesteuerten Jugendschutz, so dass auch dieser Umstand kein Hindernis für die Vermarktung unserer Geräte darstellen kann”, stellt Hofbauer klar.

Der Hersteller möchte mit diesem Schritt bereits laufende Ermittlungen des Bundeskartellamtes gegen die Kabelnetzbetreiber sowie Premiere unterstützen. “Sicherlich werden sich unserer Anzeige weitere deutsche Hersteller digitaler Set-Top-Boxen anschließen”, prognostiziert Hofbauer und ergänzt: “Wir möchten alle Hersteller dazu aufrufen, sich unserem Antrag anzuschließen, um der Notwendigkeit einer zeitnahen Untersuchung durch die Behörde Ausdruck zu verleihen.”

Das Bundeskartellamt hat bereits vor Wochen die Ermittlungen gegen die genannten Unternehmen wegen des Verdachts der Behinderung des Wettbewerbs auf dem Kabel- und Pay-TV-Markt eingeleitet. Die Behörde prüft, inwiefern die technische Ausstattung der mit den eigenen Spezifikationen gespeisten Boxen anderer Hersteller zur Wettbewerbsbehinderung führt.

Außerdem wird untersucht, ob alternative Kabelnetzbetreiber auf die vorhandenen Set-Top-Boxen in den Haushalten zurückgreifen können oder ob ihr der Marktzutritt mit den “eigenen” Boxen der großen Anbieter behindert wird. Im Satellitenbereich wird untersucht, ob der Marktzutritt von Pay-TV-Anbietern verhindert wird, wenn diese nicht auf die Set-Top-Boxen von Premiere zugreifen können. Damit würde Premiere gegen das Kartellrecht verstoßen.

@uelle: DF


cherskeywelt TOP 100 GMC-TOPLIST PayTV-Toplist PayTV-Toplist PayTV-Toplist DP SAT-Toplist DP SAT-Toplist DP SAT-Toplist cherskeywelt TOP 100 Satfreaks Topsites